Warzen Behandlung
Medizinische Warzenentfernung
Mit dem Papilloma-Virus (HPV) als Infektionsursache darf die Warze als eine sehr gängige Hautkrankheit betrachtet werden. Prinzipiell gilt dabei jede Körperregion als möglicher Ansiedlungsherd. Wenn diverse Hausmittel und homöopathische Tonika scheitern, wenden sich die Patienten in der Regel an den Hausarzt.
Die Methode der Vereisung (Kyrochirurgie) beinhaltet eine Behandlung mit flüssigem Stickstoff, der mit einem Wattestäbchen auf die Warzenfläche geträufelt wird. Die Temperatur des aufgetragenen Stickstoffs beträgt dabei -196°. Im Anschluß daran werden die kranken Hautpartikel im Rahmen eines operativen Eingriffs entfernt. Das Risiko der Behandlung besteht darin, dass die Gravität der Kältereaktion manchmal unterschätzt wird: So wurden bei unsachgemäßer Anwendung schon ganze Nervenbahnen im Bereich der Fußsohle zerstört.
Die Behandlung der Warzen mit Salicylsäure (manchmal auch in Kombination mit Milchsäure) zählt zu den schmerzfreien Therapien. Dabei wird die Salicylsäure nicht in purer Form aufgetragen, sondern sie wird dafür einer cremigen Emulsion beigemengt. Die eingeschmierten Warzen werden nach 3 bis 5-minütiger Einwirkzeit und gründlichem Abwaschen mit einem Hornhautraspel bearbeitet.
Unter der Elektrokoagulation versteht sich eine chirurgische Behandlung, die mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt wird. Dabei werden die Warzen mit einem elektrischen OP-Messer angeschwelt, so dass die kranke Haut mit einem Spezialinstrument ausgeschabt werden kann. Diese Technik wird häufig in Hautarztpraxen benutzt. Die Elektrokoagulation eignet sich nicht für die Gruppe der flach aufliegenden Warzen.
Der CO 2 - Laser bedeutet für viele Warzen-Patienten den lang ersehnten "Zielpunkt" nach einer Tournee von gescheiterten Heilbehandlungen, die nicht den gewünschten Erfolg brachten. Im Rahmen einer solchen Laserbehandlung muss ein gepulster Strahler verwendet werden (ähnlich wie bei einer Aknebehandlung), damit die detaillierte Arbeit gelingt.
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